Viel ist passiert,...
... seit dem letzten Blogeintrag.
Seit Ende November läuft nun schon der Weihnachtsmarkt in Lüdenscheid, der uns dieses Jahr eine Menge Arbeit eingebracht hat. Zum ersten Mal haben wir einen Stand auf einem Weihnachtsmarkt, der länger als 3 Tage läuft. Das alleine wäre schon eine enorme Umstellung für uns gewesen. Aber da es sich bei dem Stand um einen weiteren Fischwagen handelt, zu dem auch noch zwei Räucheröfen gehören, ist auch noch einiges an Neuland für uns dazu gekommen. Forellen und Aale haben wir ja noch nie zuvor selber geräuchert, aber wir schaffen das wohl ganz gut.
Dann gab es viel Arbeit im Imbiss, der mir letzten Endes einige 13 Stundentage eingebracht hat. Dabei hätte ich mich dort nicht mal totgearbeitet, sonder wohl eher totgewartet. Seit unserer Wirtschaftskriese sind auch die Imbissbesucher knauseriger geworden. Zum Glück gibt es Bücher, die einem die Wartezeit ein bißchen verkürzen konnten.
Da sich in unserem Städchen hier die meisten der großen Firmen dazu entschlossen haben, schon am 12.12. den letzten Arbeitstag im Jahr 2008 zu begehen, haben wir uns mit dem Imbiss angeschlossen. Deswegen gehöre ich zu den "glücklichen", die nun 30 Tage frei haben. Ok, nicht ganz, es sind nur noch 26 Tage. Die Zeit rast dahin...
Dafür habe ich wieder einmal feststellen dürfen, dass ich absolut nicht zur Mutter geboren bin. Michael und Michaela, Freunde von uns, waren so nett, uns ihre Hilfe beim Fischverkaufen, Fischholen und Fischschneiden anzubieten. Ich selber kann Fisch nicht ausstehen, außer in Fischstäbchenform oder lebendig im Wasser mag ich Fisch gar nicht. Mir dreht sich schon der Magen um, wenn ich nur rohen Fisch rieche.

Diese Probleme haben Michael und Michaela nicht. Ela geht sogar voll im Fischeverkaufen auf und schlägt alle bisher dagewesenen Verkaufszahlen.
Dafür haben die beiden Kinder, die bespaßt werden wollen, wenn Mama und Papa arbeiten. Und da bin dann nur ich, die dafür in Frage kommt. Jeder, der mich kennt, weiß, dass man damit quasi den Bock zum Gärtner gemacht hat.
Ich kann zwar gut mal einen Nachmittag, oder wegen mir auch einen ganzen Tag, auf ein Kind aufpassen, und das macht mir dann sogar Spaß. Aber an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden für jeweils drei Tage den Kidsanimator für gleich zwei Nervzwerge machen, das bringt mich an den Rand meiner sowieso schon strapazierten Nerven. Und ich habe mir wahrhaftig schon die Frage gestellt, wie man diesen Zustand über Jahre hinweg tagtäglich aushalten kann... Nicht hauen, ich habe ja Eingangs schon gesagt, dass ich nicht zur Mutter tauge.Und dann hat mich auch schon wieder eine dieser fürchterlichen Erkältungen eingeholt. Seit gestern quälen mich Halsschmerzen, mit denen sich hartnäckige Erkältungen bei mir immer anmelden. Da hilft dann gar nichts mehr. Die letzte Nacht war der pure Horror, denn ich kann nicht auf dem Rücken schlafen, und schon gleich zweimal nicht, wenn ich auch noch die Nase zu habe. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die überhaupt nicht durch den Mund atmen können.
Heute Mittag kamen dann die Kopfschmerzen hinzu. Langsam aber sicher setzen sich jetzt die Stirn- und die Nasennebenhölen zu und werden mich die nächsten Tage mit ausgeprägten Kopfschmerzen drangsalieren.
Das wird eine heitere erste Urlaubswoche.
Tintagel - 16. Dez, 19:29
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