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Dienstag, 16. Dezember 2008

Da waren es nur noch zwei


Ende Oktober schon hat Chiara die Regenbogenbrücke überschritten. Sie lag morgens tot im Käfig, obwohl sie abends noch putzmunter war und auch keinerlei Anzeichen für Unwohlsein gezeigt hat.

Letzten Freitag ist ihr dann Zoe gefolgt. Die war allerdings schon seit Dienstag bei unserem Tierarzt auf der Intensivstation. Was genau sie hatte, konnte letzten Endes nicht festgestellt werden. Der Doc tippte auf einen großen Bluterguss, der sich zwischen den Schulterblättern gebildet haben soll. Allerdings kann ich mir bis heute nicht erklären, wo der hätte her kommen sollen. Die einzige Möglichkeit wäre ein zweites Schweinchen gewesen, das ihr von einem der Häuschen aus auf den Rücken gesprungen ist.


*Chiara*


*Zoe*

Amy und Fussel mußten also ersteinmal alleine die Stellung halten. Eigentlich habe ich keine neuen Meerschweinchen mehr haben wollen. Einfach weil der Altersunterschied zwischen einem neuen jungen und Amy dann wieder 2 Jahre betragen hätte. Wenn Amy dann eines Tages nicht mehr gewesen wäre, hätte ich ja wieder ein neues hinzu nehmen müssen. Außerdem habe ich auch nicht damit gerechnet, dass Zoe als nächstes und so schnell nach Chiara gehen würde.

Nun stand ich also vor dem Problem, was ich mit Amy und Fussel machen sollte. Fussel geht mittlerweile in ihr siebtes Lebensjahr, was für ein Meerschweinchen schon eine reife Leistung ist. Zumal unsere Fussel schon viel Schlimmes in ihrem Leben hat durch machen müssen. Amy ist aber erst 2. Da traf es sich dann gut, dass Melli sich bereit erklärt hat, mir ihre beiden Meerschweinchen zu geben, mit denen ihr kleiner Sohn nicht so recht warm wurde. So sind Gück und Nam gestern bei uns eingezogen und haben sich gleich gut eingefunden. So unkompliziert habe ich noch keine neue Schweinchen in eine bestehende Gruppe integrieren können.

Fotos reiche ich nach. Ich möchte den Neuankömmlingen nicht mehr Streß machen, als es unbedingt Not tut.


- in: Trauriges 132 mal gelesen

Viel ist passiert,...


... seit dem letzten Blogeintrag.

Seit Ende November läuft nun schon der Weihnachtsmarkt in Lüdenscheid, der uns dieses Jahr eine Menge Arbeit eingebracht hat. Zum ersten Mal haben wir einen Stand auf einem Weihnachtsmarkt, der länger als 3 Tage läuft. Das alleine wäre schon eine enorme Umstellung für uns gewesen. Aber da es sich bei dem Stand um einen weiteren Fischwagen handelt, zu dem auch noch zwei Räucheröfen gehören, ist auch noch einiges an Neuland für uns dazu gekommen. Forellen und Aale haben wir ja noch nie zuvor selber geräuchert, aber wir schaffen das wohl ganz gut.

Dann gab es viel Arbeit im Imbiss, der mir letzten Endes einige 13 Stundentage eingebracht hat. Dabei hätte ich mich dort nicht mal totgearbeitet, sonder wohl eher totgewartet. Seit unserer Wirtschaftskriese sind auch die Imbissbesucher knauseriger geworden. Zum Glück gibt es Bücher, die einem die Wartezeit ein bißchen verkürzen konnten.

Da sich in unserem Städchen hier die meisten der großen Firmen dazu entschlossen haben, schon am 12.12. den letzten Arbeitstag im Jahr 2008 zu begehen, haben wir uns mit dem Imbiss angeschlossen. Deswegen gehöre ich zu den "glücklichen", die nun 30 Tage frei haben. Ok, nicht ganz, es sind nur noch 26 Tage. Die Zeit rast dahin...

Dafür habe ich wieder einmal feststellen dürfen, dass ich absolut nicht zur Mutter geboren bin. Michael und Michaela, Freunde von uns, waren so nett, uns ihre Hilfe beim Fischverkaufen, Fischholen und Fischschneiden anzubieten. Ich selber kann Fisch nicht ausstehen, außer in Fischstäbchenform oder lebendig im Wasser mag ich Fisch gar nicht. Mir dreht sich schon der Magen um, wenn ich nur rohen Fisch rieche.
Diese Probleme haben Michael und Michaela nicht. Ela geht sogar voll im Fischeverkaufen auf und schlägt alle bisher dagewesenen Verkaufszahlen.

Dafür haben die beiden Kinder, die bespaßt werden wollen, wenn Mama und Papa arbeiten. Und da bin dann nur ich, die dafür in Frage kommt. Jeder, der mich kennt, weiß, dass man damit quasi den Bock zum Gärtner gemacht hat. Ich kann zwar gut mal einen Nachmittag, oder wegen mir auch einen ganzen Tag, auf ein Kind aufpassen, und das macht mir dann sogar Spaß. Aber an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden für jeweils drei Tage den Kidsanimator für gleich zwei Nervzwerge machen, das bringt mich an den Rand meiner sowieso schon strapazierten Nerven. Und ich habe mir wahrhaftig schon die Frage gestellt, wie man diesen Zustand über Jahre hinweg tagtäglich aushalten kann... Nicht hauen, ich habe ja Eingangs schon gesagt, dass ich nicht zur Mutter tauge.

Und dann hat mich auch schon wieder eine dieser fürchterlichen Erkältungen eingeholt. Seit gestern quälen mich Halsschmerzen, mit denen sich hartnäckige Erkältungen bei mir immer anmelden. Da hilft dann gar nichts mehr. Die letzte Nacht war der pure Horror, denn ich kann nicht auf dem Rücken schlafen, und schon gleich zweimal nicht, wenn ich auch noch die Nase zu habe. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die überhaupt nicht durch den Mund atmen können.
Heute Mittag kamen dann die Kopfschmerzen hinzu. Langsam aber sicher setzen sich jetzt die Stirn- und die Nasennebenhölen zu und werden mich die nächsten Tage mit ausgeprägten Kopfschmerzen drangsalieren.

Das wird eine heitere erste Urlaubswoche.


- in: Tintagel 120 mal gelesen

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